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Ab 24.05.2018

Der letzte Dalai Lama

Land, Jahr: USA / 2016
Länge: 82 Min.
Genre: Dokumentation
Regie: Mickey Lemle
Drehbuch: Mickey Lemle

In seiner Dokumentation „Compassion In Exile: The Life Of The 14th Dalai Lama” beschäftigte sich der Regisseur Mickey Lemle mit dem 1959 ins Exil vertriebenen religiösen Führer der Buddhisten – dem 14. Dalai Lama. Knapp 25 Jahre später kehrt Lemle zu diesem Thema zurück und nimmt den 80. Geburtstag des Dalai Lama im Jahr 2015 zum Anlass, auf dessen Leben und Errungenschaften zurückzublicken. Unter anderem geht es um die Ergebnisse einer Studie über die Zusammenhänge zwischen buddhistischen Meditationstechniken und verschiedenen Hirnfunktionen, die der Dalai Lama vor vielen Jahren in Auftrag gegeben hat, doch vor allem um die schon im Titel angedeutete Frage nach einem 15. Dalai Lama. Weil sich China, also das Land, das Tibet 1959 annektierte, in die Suche nach der nächsten Inkarnation des politischen Anführers einmischt, ist es nämlich fraglich, ob der aktuelle Dalai Lama einen Nachfolger haben wird…

Mo., 28.05.2018

The Poetess

Land, Jahr: Deutschland,Saudi-Arabien / 2017
Länge: 89 Min.
Genre: Dokumentation
Regie: Stephanie Brockhaus, Andreas Wolf
Drehbuch: Stephanie Brockhaus, Andreas Wolf

Sondervorstellung am Mo., 28.05.2018 / 18:45 Uhr:

Die Protagonistin Hissa Hilal und der Regisseur Andreas Wolff werden anwesend sein.

 

Stefanie Brockhaus und Andreas Wolf drehten einen Dokumentarfilm über die Dichterin Hissa Hilal, eine der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Künstlerinnen der Welt. Denn Hilal schaffte es ins Finale der TV-Show „Million‘s Poet“ in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate – als erste Frau überhaupt, verhüllt in einer Burka. In ihren Werken äußert Hilal, eine 43-jährige Hausfrau aus Saudi-Arabien, starke Kritik an der patriarchal organisierten Gesellschaft der arabischen Welt, an Terrorismus und an dem Weltbild von Islamisten. Hilal musste vor der Teilnahme am Wettbewerb zwar ihren Mann – der ebenfalls Poet ist – um Erlaubnis fragen, ihr Werk aber kommt aus eigener Kraft: Sie brachte sich das Schreiben selbst bei…

Ab 31.05.2018

Taste of Cement

Land, Jahr: Deutschland, Libanon / 2018
Länge: 88 Min.
Genre: Dokumentation
Regie: Ziad Kalthoum
Drehbuch: Ziad Kalthoum

In den strahlend blauen Himmel über Beirut wachsen neue Wolkenkratzer mit Traumblick auf das Mittelmeer. Tagsüber werden sie von syrischen Bauarbeitern errichtet. Zu Hause in ihrer Heimat Syrien zerstört der Krieg zur gleichen Zeit ihre eigenen Häuser. In der Nacht zwingt sie eine Ausgangssperre in das Innere der Zementriesen hinabzusteigen. Sie dürfen die Baustelle nicht verlassen. Sie müssen hinunter in die Keller der Betongiganten, wo sie kochen, hoffen, schlafen.
Der junge syrische Regisseur Ziad Kalthoum hat mit TASTE OF CEMENT – Der Geschmack von Zement ein bildgewaltiges, emotionales und intensives Werk geschaffen, das mehr ist als ein Film – es ist eine Erfahrung.

Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2018!

Di., 19.06.2018

Sprechstunde (OmU)

Land, Jahr: Liechtenstein, Frankreich, Österreich / 2018
Länge: 72 Min.
Genre: Dokumentation
Regie: Bernhard Braunstein
Drehbuch: Bernhard Braunstein

Sondervorstellung am Di. 19.06.2018 / 18.45 Uhr:
Einführung durch Frau Barth, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft  Bremen

 

Eine fremde Sprache bringt unterschiedliche Menschen zusammen und öffnet ihr Herz füreinander. Mitten in Paris, im Atelier de Conversation des Centre Pompidou treffen sich Menschen unterschiedlichster Herkunft und Lebenssituation zur offenen Konversationsgruppe, um die Einsamkeit, Sprachlosigkeit und Isolation der Großstadt zu überwinden.