CINEMA IM OSTERTOR -

DEUTSCHLANDS ÄLTESTES PROGRAMMKINO
Seit 49 Jahren verpflichten wir uns dem engagierten und kulturell anspruchsvollen Film. 
Immer wieder werden wir vom Bundesminister des Inneren für ein „herausragendes Jahresfilmprogramm“ ausgezeichnet.
Bis heute hat das Kino über 45 Bundesfilmprogrammpreise erhalten.
Das Kultkino im Herzen des Bremer „Viertels“.

1969

Das Cinema im Ostertor wurde am 7. November 1969 als erstes Programmkino in Deutschland gegründet.

Die Gründungsmitglieder waren Gert Settje (Mitbegründer der Lila Eule – Bremen), Lore Bertuleit, Hero Burmeister, Manfred Lohrengel, Robert Franke, Konrad Huchting und Jürgen Behrends. Das Gebäude gehört zur denkmalgeschützten Wohnhausgruppe Ostertorsteinweg 100-107.

Die Gründungsmitglieder, allesamt begeisterte Cineasten, wollten ein Filmkulturpolitisches Kino für Bremen erschaffen. Auch zuvor war das Haus bereits als Kino genutzt worden.

Zu dieser Zeit liefen folgende Filme in den Bremer Kinos z.B. Lesbos hohe Schule der Liebe, Warum habe ich nur zweimal Ja gesagt oder Toller Käfer. Die ersten Filme die 1969 zur Eröffnung gezeigt wurden waren da schon ambitionierter wie z.B.: Chronik der Anna Magdalena Bach, Das Verbrecherische Leben des Archibaldo De la Cruz und Unter Mexikos Sonne.

Von 1934-1969 waren hier die Kammer-Lichtspiele des Ehepaares Gretel und Otto Draber beheimatet.

1972

Im Februar 1972 war das Cinema Ostertor an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Kino (AG Kino) beteiligt. Ein nationales Netzwerk von Kinos, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat sich gegenseitig zu unterstützen und auch um gemeinsam als Interessenvertretung gegenüber Filmverleihern und der damals etablierten Kinolandschaft aufzutreten.

1973

Im Februar 1972 war das Cinema Ostertor an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Kino (AG Kino) beteiligt. Ein nationales Netzwerk von Kinos, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat sich gegenseitig zu unterstützen und auch um gemeinsam als Interessenvertretung gegenüber Filmverleihern und der damals etablierten Kinolandschaft aufzutreten.

2003

2003 fusionierte die AG Kino, bei deren Gründung das Cinema Ostertor beteiligt gewesen ist, mit der Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. zur Arbeitsgemeinschaft Kino – Gilde deutscher Filmemacher, welcher das Kino bis heute angehört.

2010

2010 wird das Kino im Rahmen der Kinofilmproduktion „Neue Vahr Süd“ in die 80er Jahre zurückversetzt und dient als Kulisse.

2013

Von 2013 bis Ende 2016 erfolgte eine Kooperation mit den Bremer Filmkunsttheatern, bei welcher das Kino aber weiter durch die Familie Settje betrieben wurde.

2017

Seit 2017 agiert das Kino wieder unabhängig.

2019

Am 7. November 2019 wird das Cinema im Ostertor 50 Jahre alt und ist damit Deutschlands ältestes Programmkino.